Für Herz, Seele & Verstand

  • Frieden stellt sich ein, wenn wir nicht mehr so tun, als wären wir jemand anderes, als wir wirklich sind. Frieden stellt sich ein, wenn wir nicht mehr versuchen jemand anderes zu sein, als wir wirklich sind/ Irgendwann erschufen wir die Überzeugung, enstand der Glaube, dass es nicht genügt so zu sein, wie wir sind
     
  • Menschen haben Angst vor ihrer eigenen Grösse, weil sie ihre 'Grundüberzeugung' in Frage stellt: sie wiederspricht allem, was uns über uns gesagt worden ist
     

  • Jeder hat positive Eigenheiten und Stärken, die er nur schwer, oder gar nicht annehmen kann/ weil uns eingeredet wurde, dass wir nicht gut genug sind, weil uns ständig unsere Fehler vorgehalten wurden und auch weil uns gesagt wurde, dass wir nicht eingebildet, egoistisch und stolz sein dürfen

  • Charlie Chaplin/ Rede an seinem 70gsten Geburtstag, 1949
    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiss ich: Das nennt man VERTRAUEN

    Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN

    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiss ich: Das nennt man REIFE

    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst oft dieser Mensch war. Heute weiss ich: Das nennt man SELBSTACHTUNG

    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spass und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiss ich: Das nennt man EHRLICHKEIT

    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das 'Gesunden Egoismus', aber heute weiss ich: Das ist SELBSTLIEBE

    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT

    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT

    Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte rief, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT

    Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
    Heute weiss ich: DAS IST DAS LEBEN!
     

  • Rainer Maria Rilke/ Briefe 1904

    Man muß nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht,
    ein Mensch, eine Freude oder ein Glück.
    Es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muß, fällt ab. Was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsichten sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen.
    Man muß in sich selber leben und an das ganze Leben denken. An all seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.
     

  • Joseph Beuys
    Lasse dich fallen. Lerne Schlangen zu beobachten. Pflanze unmögliche Gärten. Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein. Mache kleine Zeichen, die 'Ja' sagen und verteile sie überall in deinem Haus. Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit. Freue dich auf Träume. Weine bei Kinofilmen. Schaukel so hoch du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht. Pflege verschiedene Stimmungen. Verweigere dich 'verantwortlich' zu sein. Tue es aus Liebe. Mache eine Menge Nickerchen. Gib weiter Geld aus. Mache es jetzt. Das Geld wird folgen. Glaube an Zauberei. Lache eine Menge. Bade im Mondlicht. Träume wilde, phantastische Träume. Zeichne auf die Wände. Lies jeden Tag. Stell dir vor, du wärst verzaubert. Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu. Öffne dich. Tauche ein. Sei frei. Preise dich selbst. Lass die Angst fallen. Spiele mit allem. Unterhalte das Kind in dir. Du bist unschuldig. Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume. Schreibe Liebesbriefe ... und ich sage: Tanze so viel wie möglich.
     

  • Paulo Coelho
    Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
    Sie haben meine Phantasie beflügelt.
    Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
    Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

    Ich danke allen, die mich belogen haben;
    Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
    Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
    Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
    Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
    Sie haben meinen Mut geweckt.

    Ich danke allen, die mich verlassen haben;
    Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
    Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
    Sie haben mich wachsam werden lassen.
    Ich danke allen, die mich verletzt haben;
    Sie haben mich gelehrt im Schmerz zu wachsen.
    Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
    Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

    Vorallem aber danke ich all jenen,
    die mich so lieben, wie ich bin;
    Sie geben mir die Kraft zum Leben!
    DANKE
     

  • Noch ein Rilke:
    Du musst das Leben nicht verstehen,
    dann wird es werden wie ein Fest.
    Und lass dir jeden Tag geschehen,
    so wie ein Kind im Weitergehen
    von jedem Wehen sich viele Blüten schenken lässt.
    Sie aufzusammeln und zu sparen,
    das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
    Er löst sie leise aus den Haaren,
    drin sie so gern gefangen waren,
    und hält den lieben jungen Jahren
    nach neuen seine Hände hin.
    &
    Mit einem Neigen seiner Stirn weist er von sich, was einschränkt und verpflichtet, denn durch sein Herz geht riesig aufgerichtet, das ewig Kommende, das kreist.
     

  • Theresa von Avila/ Gebet des älteren Menschen
    Oh Herr, Du weisst besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde.
    Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.
    Erlöse mich von der grossen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.
    Lehre mich nachdenklich (aber nicht grüblerisch), hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein.
    Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit erscheint es mir ja schade, sie nicht weiterzugeben. Aber Du verstehst, oh Herr, dass ich mir ein paar Freunde erhalten möchte.
    Bewahre mich vor der Aufzählung endliser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen, zum Wesentlichen zu gelangen.
    Lehre mich Schweihen über meine Krankheiten und Beschweren. Sie nehmen zu - und die Lust sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.
    Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir Krankheitsschildrungen anderer mit Freude anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.
    Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.
    Erhalte mich so liebenswert wie möglich. Ich möchte kein Heiliger sein, mit ihnen lebt es sich so schwer, aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk es Teufels.
    Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken und verleihe mir, oh Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.
     

  • Khalil Gibran:
    Gib nicht auf!
    Gleiche nicht jenem,
    der am Kamin sitzt und wartet,
    bis das Feuer ausgeht,
    und dann umsonst in die erkaltete Asche bläst.
    Gib die Hoffnung nicht auf,
    und verzweifle nicht wegen vergangener Dinge!
    Unwiederbringliches zu beweinen,
    gehört zu den ärgsten Schwächen des Menschen.
     

  • Oriah Mountain Dreamer/ Indische Heilerin aus Kanada
    • Es ist für mich nicht wichtig, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst.
    Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen
    • Es ist für mich nicht wichtig, wie alt Du bist.
    Ich möchte wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins
    • Es ist für mich nicht wichtig, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen.
    Ich möchte wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines Lebens berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob Du zusammen gezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual
    • Ich möchte wissen, ob Du mit dem Schmerz - meinem oder Deinem - da sitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen
    • Ich möchte wissen, ob Du mit der Freude - meiner oder Deiner - da sein kannst, ob Du mit Wildheit tanzen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen erfüllt mit Begeisterung, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken
    • Es ist für mich nicht wichtig, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist.
    Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein. Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst
    • Ich möchte wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig
    • Ich möchte wissen, ob Du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob Du Dein Leben aus der Kraft des Universums speisen kannst
    • Ich möchte wissen, ob Du mit dem Scheitern - meinem und Deinem - leben kannst und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: - Ja!
    • Es ist für mich nicht wichtig, zu erfahren, wo Du lebst und wie viel Geld Du hast.
    Ich möchte wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft, und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was getan werden muss
    • Es ist für mich nicht wichtig, wer Du bist und wie Du hergekommen bist.
    Ich möchte wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst
    • Es ist für mich nicht wichtig, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast.
    Ich möchte wissen, ob Du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit Dir zusammen bist
    • Ich möchte wissen, was Dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt
     

  • Noch ein Gibran:
    Von der Liebe
    Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
    Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin.
    Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
    Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüstetet.
    Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
    So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.
    So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern, steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.
    Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
    Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
    Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
    Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
    Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist.
    Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer, damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.
    All dies wird die Liebe mit dir machen, damit du die Geheimnisse deines Herzens kennen lernst und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.
    Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst, dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.
    In die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen, und weinen, aber nicht all deine Tränen.
    Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
    Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen.
    Denn die Liebe genügt der Liebe.
    Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.
    Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
    Aber wenn du liebst und Wünsche haben mußt, sollst du dir dies wünschen:
    Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein, der seine Melodie der Nacht singt.
    Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen.
    Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein.
    Und willig und freudig zu bluten.
    Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen.
    Zur Mittagszeit zu ruhen und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen.
    Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren, und dann einzuschlafen mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen und einem Lobgesang auf den Lippen
     

  • Talmud
    Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten. Achte auf deine Taten, denn sie werden deine Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Leben
     

  • Aus dem Buch 'Top five regrets of the Dying'/ Bronnie Ware
    Wer weiss, dass der Tod nur noch wenige Wochen entfernt ist, denkt ganz anders über das Leben nach...
    es sind vorallem fünf grosse Themen des Bedauerns,
    die Sterbende umtreiben:
    1. Ich wünschte, ich hätte mein wahres Ich mehr ausgelebt, nicht so gelebt, wie andere es von mir erwartet haben
    2. Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet
    3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine wahren Gefühle auszudrücken
    4. Ich wünschte, ich hätte mehr Kontakt zu meinen Freunden gewahrt
    5. Ich wünschte, ich hätte mir selbst mehr Glück zugestanden
     

  • Ein Brief von Albert Einstein an seine Tochter
    Ende der 1980er Jahre übergab Albert Einsteins Tochter Lieserl 1400 Briefe ihres Vaters an die Hebrew University unter der Bedingung, diese frühestens 20 Jahre nach ihrem Tod zu veröffentlichen. Dies ist einer davon:

    Als ich die Relativitätstheorie vorgeschlug, verstanden mich nur sehr wenige und was ich Dir jetzt zeigen werde, um es der Menschheit mitzugeben, wird auch auf Missverständnisse und Vorurteilen in der Welt stossen.
    Ich bitte Dich dennoch, dass Du es die ganze Zeit die notwendig ist, beschützt, Jahre, Jahrzehnte, bis die Gesellschaft fortgeschritten genug ist, um das was ich Dir als nächstes erklären werde, zu akzeptieren.

    Es gibt eine extrem starke Kraft für die die Wissenschaft bisher noch keine formelle Erklärung gefunden hat. Es ist eine Kraft, die alles beinhaltet und regelt und die sogar hinter jedem Phänomen ist, das im Universum tätig ist und noch nicht von uns identifiziert wurde. Diese universelle Kraft ist LIEBE.

    Wenn die Wissenschaftler nach einer einheitlichen Theorie des Universums suchten, vergaßen sie die unsichtbare und mächtigste aller Kräfte.
    Liebe ist Licht, da sie denjenigen, der sie gibt und empfängt beleuchtet. Liebe ist Schwerkraft, weil sie einige Leute dazu bringt, sich zu anderen hingezogen zu fühlen. Liebe ist Macht, weil sie das Beste was wir haben, vermehrt und nicht zulässt, dass die Menschheit durch ihren blinden Egoismus ausgelöscht wird.
    Liebe zeigt und offenbart. Durch die Liebe lebt und stirbt man. Liebe ist Gott und Gott ist die Liebe

    Diese Kraft erklärt alles und gibt dem Leben einen Sinn in Großbuchstaben. Dies ist die Variable, die wir zu lange ignoriert haben, vielleicht, weil wir vor der Liebe Angst haben, weil es die einzige Macht im Universum ist, die der Mensch nicht gelernt hat, nach seinem Willen zu steuern.

    Um die Liebe sichtbar zu machen, habe ich einen einfachen Austausch in meiner berühmtesten Gleichung gemacht.
    Wenn wir anstelle von E = mc2 zu akzeptieren, die Energie akzeptieren, um die Welt durch Liebe zu heilen, kann man durch die Liebe multipliziert mal der Lichtgeschwindigkeit hoch Quadrat zu dem Schluss kommen, dass die Liebe die mächtigste Kraft ist, die es gibt, weil sie keine Grenzen hat.

    Nach dem Scheitern der Menschheit in der Nutzung und Kontrolle der Kräfte des Universums, die sich gegen uns gewendet haben, ist es unerlässlich, dass wir uns von einer anderen Art von Energie ernähren. Wenn wir wollen, dass unsere Art überleben soll, wenn wir einen Sinn im Leben finden wollen, wenn wir die Welt und alle fühlenden Wesen, das sie bewohnen, retten wollen, ist die Liebe die einzige und die letzte Antwort.

    Vielleicht sind wir noch nicht bereit, eine Bombe der Liebe zu machen, ein Artefakt, das mächtig genug ist den gesamten Hass, Selbstsucht und Gier, die den Planeten plagen, zu zerstören. Allerdings trägt jeder einzelne in sich einen kleinen, aber leistungsstarken Generator der Liebe, deren Energie darauf wartet, befreit zu werden.

    Wenn wir lernen, liebe Lieserl, diese universelle Energie, zu geben und zu empfangen, werden wir herausfinden, dass die Liebe alles überwindet, über alles transzendiert und alles kann, denn die Liebe ist die Quintessenz des Lebens.

    Ich bedauere zutiefst, nicht in der Lage gewesen zu sein, das auszudrücken, was mein Herz enthält, das leise mein ganzes Leben für Dich geschlagen hat. Vielleicht ist es zu spät, mich zu entschuldigen, aber da die Zeit relativ ist, muss ich Dir sagen, dass ich dich liebe und dass ich dank dir, bis zur letzten Antwort gekommen bin.
    Dein Vater, Albert Einstein
     

  • Paul Reps/ Ohne Worte - ohne Schweigenc
    Tanzan und Ekido wanderten einmal eine schmutzige Strasse entlang. Zudem fiel auch noch heftiger Regen.
    Als sie an eine Wegbiegung kamen, trafen sie ein hübsches Mädchen in einem Seidenkimono, welches die Kreuzung überqueren wollte, aber nicht konnte.
    "Komm her Mädchen", sagte Tanzan. Er nahm sie auf die Arme und trug sie über den Morast der Strasse.
    Ekido sprach kein Wort, bis sie des Nachts einen Tempel erreichten, in dem sie Rast machten. Da konnte er nicht länger an sich halten. "Wir Mönche dürfen Frauen nicht in die Nähe kommen. Es ist gefährlich. Warum tatest du das?"
    "Ich liess das Mädchen dort stehen", antwortete Tanzan, "trägst du sie noch immer?!"
     

  •  Ein Zen Meister hat zwei Schüler. Diese üben jeden Tag im Klostergarten mehrere Stunden Geh-Meditation. Da beide starke Raucher sind, überlegen sie sich, ob sie dabei nicht rauchen könnten - schliesslich sind sie ja draussen. Sie beschliessen den Meister zu fragen. Am nächsten Tag treffen sie sich im Garten, und einer von ihenn hat eine brennende Zigarette im Mund. Der andere sagt wütend: "Der Meister hat es verboten, kümmert dich das nicht?" - "Aber mir hat er es doch erlaubt !" - "Oh, wie ungerecht. Mir hat er es verboten und ist furchtbar wütend geworden." - "Was hast du ihn denn gefragt ?" - "Na, ich habe ihn gefragt ob ich beim Meditieren im Garten rauchen darf. Da ist er wütend geworden und hat mich mit dem Stock geschlagen." "Oh, ich habe gefragt ob ich beim Rauchen meditieren kann, da hat er sich gefreut: Gut, wenigstens meditierst Du."